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  • Kubrick’s Beard by Jean-Claude Biette. (Trafic, no. 32, Winter 1999)

    trans­la­ted by Ted Fendt What one wri­tes – or what one films – reta­ins, whe­ther one accepts it or not, an indes­truc­ti­ble ele­ment who­se weight and signi­fi­can­ce in the path of one’s life varies for ever­yo­ne: the age – to which the text or the film is defi­ni­tively lin­ked once it…

  • Obsessive Metrik

    Seit gerau­mer Zeit hat es sich ver­brei­tet, zu behaup­ten, der heu­ti­ge Rad­sport wäre nicht mehr mit dem der Ver­gan­gen­heit zu ver­glei­chen. Was zunächst nach Geschichts­schrei­bung klingt, gibt sich eher als Wer­be­spruch zu ver­ste­hen, denn weder die sze­ni­sche Stre­cken­füh­rung noch die all­ge­mei­ne Begeis­te­rung las­sen einen Abbruch erken­nen. Ernäh­rung, Mate­ri­al und die…

  • Unheilsbuchten: A Thousand Waves Away von Helena Wittmann

    Die Hand­lung ist ledig­lich ein Poten­zi­al und als Poten­zi­al ist sie am wir­kungs­volls­ten, denn so wie alle von Witt­manns bis­he­ri­gen Arbei­ten könn­te jedes Bild in A Thousand Waves Away der Beginn eines wei­te­ren Films sein. An den Anfän­gen, so könn­te man sagen, herrscht eben die betö­rends­te Har­mo­nie zwi­schen Unsi­cher­heit und Offen­heit.…

  • Notiz zu Neige von Juliet Berto

    Schnee gibt es in Juliet Ber­tos mög­li­cher­wei­se bekann­tes­ter Regie­ar­beit, gemein­sam mit Jean-Hen­ri Roger, eigent­lich kaum zu sehen. Kalt ist es trotz­dem. Und so spielt der Film vor allem sei­ne Stär­ke im Atmo­sphä­ri­schen aus, in dem, wie er in ein Milieu ein­taucht, des­sen Cha­rak­ter sich vor allem in Far­ben und Lich­tern…

  • Währinger Kassiber: Schafbergbad

    Wenn nie­mand ins Schaf­berg­bad kommt, schwim­men die Krä­hen im Pool. Auf­sichts­per­so­nen in wei­ßer Klei­dung beauf­sich­ti­gen sie, wei­ter haben sie nichts zu tun. Soll­te eine Krä­he ertrin­ken, springt der Bade­meis­ter hero­isch ins Was­ser, er ist Vogel­lieb­ha­ber und wür­de sein Herz für die Krä­hen geben. Vor­hin war noch ein Rent­ner da, aber…

  • Notiz zu Guns von Robert Kramer

    Guns, Guns, Guns. Kaum über­ra­schend, geht es in Guns von Robert Kra­mer nicht gera­de wenig um Waf­fen. Stän­dig wird über sie gespro­chen. Man erwar­tet sie, aber sicht­bar wer­den sie nie. Wir sehen einen Con­tai­ner­ha­fen, wäh­rend­des­sen erzählt das Voice Over vom Geschäft mit den Knar­ren: ille­ga­ler Han­del, klar. Dann ver­schiebt ein…

  • Ausgetrockneter Stift

    Du kannst nicht auf Regen hof­fen, nicht­mal das. Was aus dir ström­te und als Pfor­te in eine ande­re Welt dien­te, ist nur mehr Plas­tik. Dei­ne letz­ten Zuckun­gen ver­ge­hen im Weiß. Dabei hast du ges­tern noch so gut aus­ge­se­hen. Alles ging ganz schnell. Drei oder vier Sät­ze, ein zu lan­ges Wort,…

  • Lissabonner Kleinigkeiten: Das verzauberte Archiv

    Im hüge­li­gen Euka­lyp­tus­wald, umge­ben von Medron­ho-Büschen, Nespe­ra-Mis­peln, Eier­schwam­merln und Kas­ta­ni­en liegt auf einer Anhö­he das wie ein Jagd­schloß anmu­ten­de por­tu­gie­si­sche Film­ar­chiv ANIM. Vor 1996 war hier eine Quin­ta, auf der Wein wuchs. Eine unge­öff­ne­te Fla­sche roter ANIM-Wein, ver­mut­lich für die Eröff­nung damals pro­du­ziert, steht noch bei mir im Zim­mer­schrank. Unge­wöhn­lich,…

  • Träume einer Rundfahrt

    9. Mai: »Untä­tig­keit aus Halb­her­zig­keit« titelt ein Bou­le­vard­blatt. Dar­un­ter ein rei­ße­ri­sches Papa­raz­zi­fo­to des Rad­renn­fah­rers aus sei­ner Hotel­un­ter­kunft. Er liegt ver­steckt unter sei­de­nen Decken, die mit Schlei­fen ver­ziert sind. Auf dem Nacht­tisch dane­ben befin­det sich auf der Hotel­bi­bel eine klei­nes Käst­chen mit gespitz­ten Blei­stif­ten. (…) Ein Auto hält auf einem Platz…

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