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Blog:

  • Kvarner Kassiber: Inspiration

    Zwei oder höchs­tens drei Mona­te haben wir unse­rer Inspi­ra­ti­on gege­ben, als wir uns mit ein paar von der Rei­se zer­fled­der­ten Büchern, die wir schon zu lan­ge lesen woll­ten, und einer erra­ti­schen Aus­wahl an Scho­ko­la­de und Wei­nen unter die zur Hei­zung umfunk­tio­nier­te Kli­ma­an­la­ge im Haus auf der Insel leg­ten, um wer…

  • Die Augen Lolitas und die Kongruenzen des Tages

    Noch hat mir nie­mand erklärt, wes­halb die­se Din­ge immer an einem Tag gesche­hen: Kürz­lich betrach­te­te ich eini­ger­ma­ßen ver­zückt eine mir in die Hän­de gefal­le­ne Kopie einer Zeich­nung des Kar­ner-Bläu­lings, ange­fer­tigt vom Lepi­dop­te­ro­lo­gen Vla­di­mir Nabo­kov, der sich um die­ses Tier­chen mehr als ver­dient mach­te, um nur weni­ge Stun­den spä­ter, wäh­rend eines…

  • Drei Filme von Cathy Lee Crane auf den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 2025

    Obwohl die Inter­na­tio­na­len Kurz­film­ta­ge Ober­hau­sen mitt­ler­wei­le schon eini­ge Wochen zurück­lie­gen, haben sich eini­ge Erin­ne­run­gen und Gedan­ken an das dies­jäh­ri­ge Pro­gramm immer noch ganz nicht ver­flüch­tigt. Viel­leicht ist es die iro­ni­sche Wen­dung des Anspruchs eines inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals: dass zwar nicht die gan­ze Welt in einer Ruhr­ge­biets­stadt zu Gast sein kann, aber…

  • Mont Ventoux, 22. Juli 2025, in Erinnerung an Francesco Petrarca und Marco Pantani

    Der Gesang der Zika­den an den Süd­hän­gen des Ven­toux in der Zwöl­fuhr­son­ne: Ich stel­le mir vor, wie Jean-Hen­ri Farb­re mit einem klei­nen Fang­netz ste­hen­ge­blie­ben wäre, um die Zir­pen im Blät­ter­ge­wirr der Stein­ei­chen und Buchen aus­fin­dig zu machen. Ich stel­le mir vor, dass der Dich­ter und Ento­mo­lo­ge über ein Rad­ren­nen nur…

  • L’amour à Marseille (cine amandi VI)

    »Pour­quoi per­son­ne ne veut m’aimer!?« Schwar­ze qua­dra­ti­sche Let­tern mit wei­ßen Rän­dern kle­ben eng anein­an­der gedrängt am obe­ren Drit­tel einer Haus­wand. Hier, unweit des Cours Juli­en, pro­me­nie­ren ver­schwitz­te Füße die Stra­ße ent­lang, geblen­de­te Augen rich­ten sich nach vor­ne oder unten, man­che huschen auch nach oben. Zwi­schen ihnen eine dich­te Hit­ze, die…

  • Taubenblicke XV

    Sich im Schlaf auf die ande­re Sei­te dre­hen und dabei in einen ande­ren Traum hineinfallen Im Café Wei­din­ger spielt der bebrill­te Kell­ner mit schul­ter­lan­gen Haa­ren allei­ne Bil­lard, das Zusam­men­sto­ßen der roten, gel­ben und wei­ßen Bäl­le klar hör­bar in der Nach­mit­tags­stil­le, und im Innen­hof flim­mern die Schat­ten der von den Insek­ten…

  • Ausfallschritte in Der Fleck von Willy Hans

    Sobald jun­ge Men­schen, gar Jugend­li­che, im Kino zu sehen sind, liegt der Wort­fin­dungs­tau­mel mit über­de­ter­mi­nier­ten Begrif­fen wie »Coming-of-Age«, oder alles »neu«, »anders« und »cool«, nicht fern. Wie im Kino, wo man sich eigent­lich danach sehnt, nichts tun und nichts sein zu müs­sen, lau­ert außen immer wie­der unum­wun­den die alt­vä­ter­li­che Fra­ge:…

  • Lissabonner Kleinigkeiten: Santos Populares

    San­tos, mit vol­lem Namen die „Fes­tas dos San­tos Popu­la­res“, ist heu­er schon wie­der vor­bei. Dabei han­delt es sich um die Stra­ßen­fes­te zu Ehren der Stadt­hei­li­gen, die über­all in Por­tu­gal im Juni statt­fin­den. In Lis­sa­bon ist das der hei­li­ge Anton, der fran­zis­ka­ni­sche Mis­sio­nar aus einer por­tu­gie­si­schen Adels­fa­mi­lie, aber erst offi­zi­ell seit…

  • Sommerkinos ohne Programm

    Betrach­tet man die Pro­gram­me der die­ser Tage wie­der in den Groß­städ­ten auf­ge­bau­ten Som­mer­ki­nos, fällt einem auf, dass sie im stren­ge­ren Sinn kein Pro­gramm haben. Sie zei­gen Fil­me. Manch­mal the­ma­tisch grup­piert. Manch­mal hand­ver­le­sen aus­ge­wählt. Manch­mal von Algo­rith­men vor­ge­schla­gen (so scheint es). Meist mit mehr als einem zum Publi­kum schie­len­den Auge (bloß…

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