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  • Draufhalten – Gedanken zum home video

    Vor ein paar Wochen, bat ich mei­ne Eltern mir ein paar der Video­kas­set­ten zu schi­cken, von denen ich wuss­te, dass sie schon seit vie­len Jah­ren unge­se­hen und ver­staubt in irgend­ei­nem Kar­ton dar­auf war­te­ten, gänz­lich ver­ges­sen zu wer­den. Mei­ne Eltern waren etwas über­rum­pelt davon und frag­ten skep­tisch, was ich damit vor­ha­be.…

  • Notiz zu Undine von Christian Petzold

    Es gibt Fil­me, bei denen kann man sich nicht vor­stel­len, was die Men­schen, die in ihnen zu sehen sind, essen. Undi­ne ist ein sol­cher Film. Chris­ti­an Pet­zold, einer der größ­ten Roman­ti­ker des deut­schen Films seit Mur­nau, lässt in ihm mytho­lo­gi­sche (Ima­gi­na­tio­nen einer) Lie­be auf das tref­fen, was es halt zu…

  • Wörter für die Welt da draußen #2 Fruchtmumie

    Im Gar­ten eines von den Natio­nal­so­zia­lis­ten gelieb­ten Hei­mat­dich­ters, ent­deck­te ich gleich neben sei­nem Grab einen majes­tä­ti­schen Apfel­baum. Unzäh­li­ge Äpfel, die gar nicht alle von die­sem einen Baum stam­men konn­ten, ver­gam­mel­ten um ihn auf der brau­nen Win­ter­wie­se. Wür­mer schlän­gel­ten sich im Para­dies und an den Ästen ent­de­cke ich noch man­che Frucht,…

  • Trace, Mark, Imprint – A Personal Clue to Cinema

    “Wir wis­sen von kei­ner Welt als im Bezug auf den Men­schen; wir wol­len kei­ne Kunst, als die ein Abdruck die­ses Bezugs ist.”[1] “Wei­ser ent­weich ich jäh vielleicht. Wie Wild­spur will im Wald ver­ge­hen.”[2] The expe­ri­ence of dis­co­ve­ring and lear­ning about cine­ma some­ti­mes comes in unex­pec­ted ways. The­se are often tri­vi­al…

  • Polaroid Vienna Winter

    Notes on Some Brief Encounters with Snow

    …Recent­ly re-wat­ched two films back-to-back at home that I first saw many years ago, at a time when cine­ma was beco­ming more than just an ado­le­s­cent obses­si­on or a way to let the long hours of the day pass by, but was ope­ning up my eyes in a new way to the world around…

  • Wörter für die Welt da draußen #1 Wintergoldhähnchen

    Vie­le mei­ner Freun­de inter­es­sie­ren sich nicht für buko­li­sche Beschrei­bun­gen, weil man einem Baum oder einer blü­hen­den Wie­se nur schwer mit dem Zynis­mus oder der Wut begeg­nen kann, die sonst alles beherr­schen, wor­über geschrie­ben wird. Oft fehlt auch ganz ein­fach das Voka­bu­lar. Da geht es mir nicht anders, obwohl ich mich…

  • On Quarters, Werk ohne Autor and What the Choir Overlooks

    As I had star­ted to learn the names of peri­ods, move­ments or styl­es in art histo­ry, I was soon con­di­tio­ned to obli­ga­te mys­elf to asso­cia­te inna­te values and qua­li­ties to the works I loo­ked at the­re­af­ter. The most con­sis­tent and decisi­ve part of my edu­ca­ti­on con­sis­ted of wal­king in the city, loo­king at…

  • The Three Kinds of Love Song – Notes on the Actors Studio in Song

    (Lis­ted in order of preference) The Clash – The Right Pro­fi­le (from Lon­don Cal­ling): There’s not much to wri­te about this song. Joe Strum­mer uses Mont­go­me­ry Clift as a con­duit for some­thing, but I’m not sure what. The song equa­tes to the exhaust of spin­ning wheels; effort exer­ted over an igno­red…

  • Notiz zu Hester Street von Joan Micklin Silver

    Was immer sich an Trau­rig­keit in den Augen von Carol Kanes Gitl sam­melt, wird von der flo­cki­gen Mise-en-scè­ne Joan Mick­lin Sil­vers auf­ge­fan­gen. Die Aus­gangs­la­ge die­ser Geschich­te jüdi­scher Immi­gran­ten in New York erin­nert an Vital­i­na Vare­la von Pedro Cos­ta, nur dass Gitl nicht erst nach der Beer­di­gung ihres Man­nes in das…

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