Blog:
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Glimpses at THE SKY
DAVID PERRIN: Die Erinnerung an einem späten Abend vor mehr als zehn Jahren, als ich Der Himmel über Berlin in einem Kino zum ersten Mal sah. Wie die Kamera durch den Himmel über die geteilte Stadt streift, schwenkt und fliegt und danach, als ich zwei Stunden später wieder auf den nächtlichen,…
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House of Hamaguchi
Eigentlich ist es banal. Das Leben ist eine komplizierte Sache. Im Kino spürt man das aber selten. Da herrschen andere Gesetze. Da wird vereinfacht und gelogen. Nicht so bei Ryûsuke Hamaguchi. Bei ihm spürt man das Gewicht der Welt. Man begreift die Widersprüche von Handlungen und Nicht-Handlungen. Man erahnt die…
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Viennale 2021: Bilder vom Rand des Vorstellbaren. Über die Filme von Fabrizio Ferraro
Einen Film könne man nicht frei von Erwartungen sehen, meinte Fabrizio Ferraro, dem die Viennale dieses Jahr eine Retrospektive widmete. Auch wenn sich ein innerer Widerstand aufbaut, bleibt nichts anderes übrig, als ihm zuzustimmen. Es fühlt sich an wie eine Kränkung, wenn die eigenen Träume im Kino plötzlich auf die…
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Glimpses at CLERGYMEN
JAMES WATERS: “It’s like this. You see I’ve been a minister for a long time. I like it. I’ve been at this church and this church is very good. In fact, the people are very warm to me and they love me very much, which is very good. Because what that pulls out…
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Viennale 2021: Sermons from the Stomach – Lav Diaz’s Historya ni Ha
Religious themes don’t expressly dominate but subtly adhere to Lav Diaz’s Historya ni Ha. The way the boundless, deep-focus images offer themselves to be inhabited by the pious protégés of a charismatic puritan invoke the idea that there is always enough space under God’s roof. A teenage boy who can’t sleep alone,…
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Dialog mit der Jugend – Betrachtungen zu Freizeit oder: das gegenteil von nichtstun
Nie hat man es ihr leicht gemacht. Einerseits als lustlos und realitätsfern verrufen, andererseits als Hoffnungsträger der verlorenen Zukunft angehimmelt, redet man von der Jugend. Aufgeregt wird über sie gleichzeitig mit solcher Euphorie wie Verachtung gesprochen, als wäre die eigene längst vergessen. So dient sie dabei stets als Projektionsfläche unerfüllbarer…
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Glimpses at SWIMMING
IVANA MILOŠ: The sea, as it surrounds your ears while you float on your back in the water made buoyant by salt, translates all audible sensations into a faint crackling reminiscent of embers flickering in the fireplace and yet so different, worlds apart, in this unique experience that speaks volumes about…
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Natur, Vergänglichkeit und Restauration – Gedanken zu Tatjana Ivančić
Fängt man an einen Film zu drehen, wenn es einem die Sprache verschlägt? Die Bilder von Tatjana Ivančić scheinen nicht viel erzählen zu wollen. Gleichzeitig sind sie so schwärmerisch erfüllt von Eindrücken. Sie zeigen eine Welt fernab von Absoluten, die nur nach den richtigen Worten rufen. Weder Eindeutigkeit noch Starrheit…
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Glimpses at PATHWAYS TO CINEMA
PATRICK HOLZAPFEL: Es geht dich nichts an, woher ich komme, wenn ich da bin, bin ich da. Heute wollen alle wissen, woher man kommt, aber mich interessiert mehr, wohin man geht. Wenn ich im Kino bin, komme ich von Nirgendwo, ich könnte überall herkommen und so soll es auch sein. Nur…



